Kanye West und seine schrecklich schönen, dreckigen Fantasien

Kanye West zu den wohl wichtigsten Rap-Künstlern des letzten Jahrzehnts und das sicherlich auch deswegen, weil er sich nicht davor scheut, Neues auszuprobieren, verschiedene Sounds zu mischen oder auch mal zu singen.

Anfang Dezember veröffentlichte er nun schon seinen fünften Longplayer mit dem Titel „My Beautiful Dark Twisted Fantasy“. Und genau so wie sich der Titel anhört, klingt auch die CD

Kanye hätte für dieses Werk also keinen besseren Namen wählen können!

Foto: Troy Holden

Seine gefeierten Musik-Anfänge wie „The College Dropout“ (2004), „Late Registration“ (2005) und „Graduation“ (2007) haben Kanye West den weltweiten Ruhm beschert. 2008 kam das Album „808s & Heartbreak“ auf den Markt und ich habe es kaum glauben können -> die Platte war einfach nur Schrott! Ich konnte einfach nichts mit den Songs anfangen.

Die Hoffnung, dass Kanye seinen „alten“, unverwechselbaren Style wiederfindet und ein Hammer-Album rausbringt, war zwar da, aber so richtig daran geglaubt, haben wohl nur wenige.

Aber es ist passiert…. Mit „My Beautiful Dark Twisted Fantasy” meldet sich ein ironischer, genialer, lyrischer, kreativer und mutiger Kanye zurück!

Schon allein der erste Track „Dark Fantasy“ ist bombastisch:

Weiter geht es dann, mit Songs wie z.B. „Runaway“ – super! Und das Video erst – hier in voller Länge:

Mein persönlicher Favorite Track ist aber „Power“ – der Beat, die Rhymes, es stimmt einfach alles:

Namenhafte Gäste wie zum Beispiel Bon Iver, Dwele, Elton John oder Rihanna verleihen dem heißen Album noch eine Prise extra Pfeffer, aber es gibt auch Songs, die mir persönlich gar nicht gefallen –> „Blame Game“!

Achja… Die zwei deutsche Musikkritiker, Becker und Heller, lästern ordentlich über die neue West-Scheibe, aber ja, ich find sie wirklich gut!

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3 Kommentare zu “Kanye West und seine schrecklich schönen, dreckigen Fantasien

  1. Mir gefällt die Idee, einen Rap Song mit Ballett Tanz darzustellen (ich meine sein Runaway-Videoclip). Das ist schon ein Beweis dafür, dass er viele Stile mischen kann.
    Außerdem schaut er unglaublich gut aus 😉

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  2. da gehts mir echt genau wie dir! das 2008er-album „808s & Heartbreak“ war grottenscheisse. angepasstes gedudel mit elektro-veruschen und billigen effekten. ganz, ganz grauenvoll. und viel erwartet man sich dann für folgende alben natürlich nicht. aber dann kann er die leute doch noch überraschen – und findet zurück zu den wurzeln! besser hätts nicht sein können 🙂

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