Auch der Papa Ratzi will über Nacht zum Superstar mutieren…

Wie ihr schon mitgekriegt habt, beschäftige ich mich seit Tagen damit, für alle Verwandten und Freunde Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Da ich die überfüllten Einkaufsstrassen Wiens wirklich satt habe, entschlied ich mich, soviel wie nur möglich im Internet zu bestellen. Fast hätte ich vergessen meine 96-jährige Ur-Omi auf die Weihnachtsshoppingliste zu setzen, aber gestern fand ich auch für sie etwas (hoffentlich) Passendes  – die erste CD von Papst Benedikt XVI. mit dem Titel „Alma Mater“.

Foto: benevolens

Papst Benedikt Superstar singt und spricht auf der CD verschiedene Gebete in Deutsch, Italienisch, Französisch, Portugiesisch und Latein.

Das Album wurde teilweise in den legendären Abbey Road Studios eingespielt, wo sonst Stars wie die Beatles ihre Alben aufgenommen haben. Der Papst wird bei den 8 Songs auf der „Alma Mater“-CD nämlich vom Chor der philharmonischen Akademie aus Rom und dem Royal Philharmonic Orchestra unterstützt. Was mich persönlich aber am meisten verwunderte ist, dass sogar ein marokkanischer Musiker namens Nour Eddine für eine orientalische Musikuntermalung des Songs „Advocata nostra“ zuständig war.

Wer jetzt glaubt mit dieser CD versucht der Papst ein paar Euros nebenher zu verdienen, irrt sich gewaltig, denn die Einnahmen aus den Albumverkäufen werden für die musikalische Weiterbildung von unter privilegierten Kindern weltweit verwendet. Na bitte, dann mache ich nicht nur meiner Ur-Omi eine Freude sondern helfe traditionell zur Adventszeit auch anderen. Ach, wie schön!

Zum Abschluss möchte ich euch diese witzige „Alma Mater“-CD-Kritik nicht vorenthalten:

Und was sagt ihr zu den Popstar-Versuchen vom Papst?

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11 Kommentare zu “Auch der Papa Ratzi will über Nacht zum Superstar mutieren…

  1. Ich weiß ehrlich gesagt grad nicht, ob ich mir das komplett ausdenke, aber ich meine, gehört zu haben, dass der Papst auch mit auf Tour geht. Das wär ja wohl der Oberkracher. Der Papst auf Tour mit allem Drum und Dran…Hotelzimmer zerlegen etc.

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  2. über geschmack und musik lässt sich bekanntlich nicht streiten, es gefällt einem oder nicht… generell finde ich es aber ein gutes zeichen dass der papst mit einem moslem zusammenarbeitet. das klingt vielleicht etwas kitschig aber ich glaube das kann man schon als statement sehen, so von wegen völker- und glaubensverständigung. dass die einnahmen gespendet werden ist dann noch das i-tüpfelchen. ein gutes projekt, das hoffentlich zeichen setzt.

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